#MeinStarnbergAmmersee

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Wir haben Menschen aus der Region StarnbergAmmersee an ganz besonderen Orten besucht und dabei viele spannende Geschichten erfahren. Mit uns lernen Sie Menschen kennen, die Sie sonst vielleicht nie treffen würden:
„StarnbergAmmersee gibt der Region ein Gesicht.“

Die nächste Generation der Wasserretter


Braungebrannt mit Sonnenbrille im Motorboot über den See cruisen, das können hier in der Region nicht nur Millionäre, sondern auch Mädels und Jungs, die sich ehrenamtlich bei der Wasserwacht engagieren. Jule, Leonie und Benedikt sind seit vielen Jahren dabei und wissen natürlich, dass es um sehr viel mehr geht: sie helfen Wassersportler*innen in Seenot, schleppen Boote ab und bilden Rettungsschwimmer*innen aus. Dass man bei allen Aktivitäten auf dem karibisch grünen Wörthsee unterwegs ist, ist selbstverständlich ein klarer Standortvorteil. Während anderswo händeringend nach Nachwuchs gesucht wird, hat die Wasserwacht Wörthsee sogar eine Warteliste – kein Wunder bei dem schönen Einsatzort und der tollen Jugendarbeit. Doch früher oder später trifft sich hier oft der ganze Freundeskreis. Jule, inzwischen Physik-Studentin, ist schon seit 15 Jahren aktives Mitglied und kennt den See das ganze Jahr über, bei allen Wind- und Wetterlagen. Beim Bürgerpreis des Bayerischen Landtags hat das Jugendprojekt den dritten Platz belegt: Hier bringen Kinder selbst anderen Kindern bei, wie man Schotstek und Palstek knotet, Ertrinkende an Land bringt oder bei Eiseinbrüchen hilft.

WASSERWACHT WÖRTHSEE

Der schönste Arbeitsplatz der Welt


Bretter, die die Welt bedeuten: auf dem Steg sitzen, umgeben von Wasser in die Sonne blinzeln und die Alpenkette bewundern. Jörg Dietrich hat wohl den schönsten Arbeitsplatz der Welt, der gelernte Zimmerer ist Fachmann für „See-Einbauten“ wie es ganz offiziell heißt. Bekannt wie ein bunter Hund ist der gebürtige Tutzinger, wenn er auf dem Starnberger See mit dem riesigen Arbeitsfloß zu den Kunden fährt. Selbstverständlich zählt da auch eine durchaus prominente Klientel dazu, deshalb ist Diskretion natürlich Ehrensache. Jörg Dietrich arbeitet bei der Zimmerei Brennauer aus Haunshofen, die sich seit 2012 auf Stegebau spezialisiert hat. Auch wenn die Arbeit das ganze Jahr über stattfindet und nicht zur Badesaison, empfindet er jeden Arbeitstag als Bereicherung und möchte mit niemand tauschen. Ohne Wasser könnte er nicht leben, sagt er. Einziges Manko: schon drei Mobiltelefone hat er bei der Arbeit versehentlich im See versenkt. Aber damit kann man leben, wenn man jeden Tag mit Zugspitz-Panoramablick arbeitet.

ZIMMEREI BRENNAUER

Der Charakter der Puppen


Der Tabaluga-Drache ist wohl seine bekannteste Figur. Doch auch König Ludwig, Willy Brandt oder Angela Merkel stehen im Atelier von Robert Rebele und immer wieder sieht man seine Puppen und Figuren in Film und Fernsehen – ob Kindersendung oder Tatort. In seinem Atelier zeichnet und modelliert er, sägt, näht und schweißt und erschafft mit einer unglaublichen Kreativität echte Puppen-Persönlichkeiten mit starkem Charakter. Seit über 30 Jahren arbeitet Robert Rebele selbstständig als Figurenbildner und -bauer, entwirft das Design für Filmsets, entwickelt Special-Effects, spricht Trickfiguren und tritt nebenbei noch als Zauberer auf. Der Vater von vier Kindern hat sein Atelier in Krailling und geht zur Entspannung am liebsten mit den Familienhunden im Wald spazieren. 2015 wurde der kreative Allrounder von der von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der deutschen Bundesregierung als „Kultur- und Kreativpilot 2015“ ausgezeichnet.

Der geilste Club der Welt


Die legendären Lederhosen-Trikots kennt man in ganz Volleyball-Deutschland. Selbst an der Nordseeküste ist der kleine Ort Herrsching ein Begriff und die Sportler des TSV flößen sogar der Berliner Hauptstadt-Mannschaft Respekt ein. 2014 schrieben die Volleyballer vom Ammersee Sportgeschichte, als sie überraschend in die erste Bundesliga aufstiegen. Seitdem nennen sich die WWK-Volleys selbstbewusst „Geilster Club der Welt“ und begeistern bei ihren Spielen über 1.000 Zuschauer mit Bombenstimmung, eigenem DJ und einem Sprecher, der im Königskostüm auftritt. Trainer Maxi Hauser hat sein ganzes Leben in Herrsching verbracht und würde niemals wegziehen, kein Wunder, dass sein Sponsor ihm ein Auto finanziert mit der Aufschrift „Geilster Typ der Welt“. Seit Ende der 90er Jahre trainiert er die Herren-Volleyballer und hat in dieser Zeit mit viel Leidenschaft und unbändigem Willen nicht nur eine einzigartige Karriere mit der Mannschaft hingelegt, sondern es auch geschafft, Spieler aus USA, Kanada, Serbien, Niederlande und sogar die Tille-Brüder aus Mühldorf am Inn an den Ammersee zu holen.

WWK VOLLEYS HERRSCHING

So hat es Konrad Lorenz auf den Punkt gebracht. Wer viel über die Region weiß, in der er oder sie lebt, fühlt sich gut aufgehoben, beheimatet und ist viel eher bereit, sich für deren Erhaltung und Entwicklung zu engagieren.

MEHR ZUM REGIONALMANAGEMENT 

PRESSEMITTEILUNG

„Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt.“